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Die Anreise zum Eisbrecher: Der Rovaniemi-Shuttle und wie ein typischer Tag abläuft

August 4, 2026
Inhaltsverzeichnis

Sie haben die Eisbrecherreise gebucht oder stehen kurz davor, und nun beginnen die praktischen Fragen. Wo liegt das Schiff, wie kommt man von Rovaniemi dorthin, wie lange dauert die gesamte Reise und was passiert eigentlich, sobald man an Bord ist?

Nichts davon ist kompliziert, aber wenn man den Tagesablauf im Voraus kennt, lässt sich der Rest der Reise leichter planen. So funktioniert es von Anfang bis Ende.

Wo sich das Schiff befindet

Der Eisbrecher liegt auf dem zugefrorenen Bottnischen Meerbusen, dem nördlichsten Ausläufer der Ostsee, wo das Wasser im arktischen Winter dick und fest gefriert. Rovaniemi, das Zentrum Lapplands, dient den meisten Reisenden als praktischer Ausgangspunkt und ist der Ausgangspunkt ihrer Reise.

Das Schiff läuft keinen Stadthafen an. Man fährt hinaus aufs Eis.

Der Shuttle von Rovaniemi

Ein Shuttle verbindet Rovaniemi mit dem Eisbrecher, daher wird die Anreise eher delegiert als geplant. Man reist gemeinsam als Gruppe hin, kommt auf dem Schiff an, verbringt die Expedition an Bord und reist auf demselben Weg zurück.

Sie brauchen kein Auto. Sie müssen nicht selbst zu einem abgelegenen arktischen Hafen navigieren. Der Shuttlebus beantwortet Ihnen die einzige logistische Frage, die an diesem Tag geklärt wird.

Die Fahrt mit dem Shuttle von Rovaniemi dauert je nach Abholort im Hotel etwa 155 bis 180 Minuten pro Strecke. Bitte beachten Sie, dass der Shuttle separat gebucht werden muss und zusätzlich zu Ihrem regulären Kreuzfahrtticket ein Aufpreis anfällt.

Die genauen Abholorte und -zeiten hängen von Ihrem Abfahrtstermin und Ihrer Buchung ab. Bitte bestätigen Sie diese bei der Buchung oder überprüfen Sie die Angaben. unsere häufig gestellten Fragen für die aktuellen Details.

Vormittags oder nachmittags

Es gibt täglich zwei Abfahrten: eine am Morgen und eine am Nachmittag. Eine Abendabfahrt findet nicht statt. Beide Touren bieten die gleiche Expedition auf das zugefrorene Meer. Falls Sie sich zwischen den beiden Optionen entscheiden möchten, steht Ihnen ein separater Leitfaden zur Verfügung. Für Ihre Planung ist jedoch die wichtigste Information: Sie haben zwei Termine zur Auswahl und wählen den, der Ihnen am besten passt.

Wie ein Tag auf dem Eis tatsächlich aussieht

Sobald Sie an Bord sind, sieht das Ganze in etwa so aus.

Sie kommen an und richten sich ein.

Sie gehen an Bord, lernen die Besatzung kennen und orientieren sich. Die Führungen werden in 16 Sprachen angeboten, sodass die Geschichte des Schiffs und des Eises Sie überallhin erreicht.

Das Schiff bricht im Eis aus.

Das ist der Moment, den man durch den Rumpf spürt: das Aufsteigen, das Knacken, der stetige Vorstoß, wenn ein echter Industrieeisbrecher sich einen Weg durch das gefrorene Meer bahnt. Die Polar Explorer macht das seit 1976 und ist genau für diese Aufgabe gebaut: 78 Meter Schiff, 9,460 PS, jetzt speziell dafür konzipiert, Forscher ins Eis zu bringen.

Du betrittst das zugefrorene Meer.

Wenn die Bedingungen stimmen – und diese Entscheidung obliegt dem Kapitän, nicht dem Fahrplan –, hilft Ihnen die Besatzung beim Abstieg aufs Eis, um darauf zu laufen.

Du kannst schweben, wenn du willst.

Das optionale Eisschwimmen ist der Teil, der den meisten Entdeckern in Erinnerung bleibt. Man zieht einen isolierten Überlebensanzug an, der einen von selbst über Wasser hält, und treibt im arktischen Wasser. Schwimmkenntnisse sind nicht erforderlich, und die Crew überwacht alles.

Du wärmst dich auf.

Zurück im Inneren gibt es einen warmen Platz zum Aufwärmen, und je nach Schiff werden Speisen und Getränke angeboten. Die Polar Explorer verfügt über ein vollwertiges Restaurant und ein Kino an Bord; die Arctic Explorer hat ein kleines Café.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Die Expedition selbst dauert 3 Stunden mit dem Polar Explorer und 2.5 Stunden mit dem Arctic Explorer. Rechnet man die Shuttlefahrten hinzu, sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, nicht nur einen kurzen Zwischenstopp.

Planen Sie dafür den Vormittag oder Nachmittag ein, dann werden Sie sich nicht gehetzt fühlen. Die meisten Menschen kommen zurück und möchten sich lieber in einem warmen Raum aufhalten und über das Erlebte sprechen, anstatt gleich zum nächsten Termin zu eilen.

Vorab buchen ist wichtig

Die Saison ist auf die Wintermonate festgelegt, und es gibt täglich nur zwei Abfahrten. Daher sind die verfügbaren Plätze begrenzt, insbesondere in den Hauptreisezeiten. Eine frühzeitige Buchung ist ratsam, da Sie sich so den gewünschten Termin sichern und Ihre restliche Reise darum herum planen können.

Sichern Sie sich Ihre Expeditionstermine auf unserer Buchungsseite.

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